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Frankreich 2026

  • wenger4
  • Jun 29
  • 6 min read

Updated: 1 day ago


Unsere Reise von St. Nazaire nach Bordeaux ist vorüber. Vom 3. - 15. Juli waren wir mit unserem fahrbaren Ferienhäuschen (Büsslein) und den Fahrrädern unterwegs.

Hier unser Video mit den Highlights unserer schönen Reise. Klicke dazu auf das Bild.



Viele Vergnügen!


Freitag, 3. Juli - Frutigen-Blois



Start in Frutigen um 05.15. Nach einer ruhigen und angenehmen Fahrt erreichen wir um ca. 15 Uhr den uns bekannten Campingplatz. Dieser ist praktisch leer. So finden wir ein schattiges Plätzchen. Da es sehr heiss ist, unternehmen wir nichts Besonderes und geniessen unser Büsslein mit Lesen und Faulenzen. Morgen geht es dann weiter nach Pornic an den Atlantik. Wir freuen uns darauf!


Samstag, 4. Juli - Blois-Camping du vieux Château



Um 08:00 starten wir in Blois und fahren über Autobahn und Direktsstrassen zu unserm zweiten Zeltplatz. Diesen erreichen wir um ca. 14:00 Uhr. Nach dem Einrichten beschliessen wir, mit den Velos in das schöne Städtchen Pornic zu fahren. Fahrzeit ca. 45 Minuten. Das Städtchen ist als Küstenort sehr bekannt. Nach einer ersten Erkundigungstour fahren wir alles der Küste entlang zu unserem Zeltplatz zurück. Hier geniessen wir ein herrliches Raclette. Nach einem schönen Sonnenuntergang um 10 Uhr heisst es Nachtruhe.



Sonntag, 5. Juli - Pornic



So ca. 08.30 steigen wir auf unsere Velos und fahren auf der gleichen Strecke wie gestern bei der Rückfahrt wiederum nach Pornic. Diese Strecke hat es uns angetan! Die wunderbare Route, meist direkt am Meer, lädt immer wieder zum Anhalten, Staunen und Fotografieren ein. Unterwegs essen wir ein herrliches Frühstück, natürlich mit Blick auf das Meer.



Nach einem langen Aufenthalt in Pornic, einem kurzen Besuch bei einem Velomechaniker - Defekt an meinem Velo, der zum Glück behoben werden konnte - nehmen wir bereits zum dritten Mal diese einzigartige Strecke unter die Räder. Auf dem Campingplatz wie immer: Duschen, lesen, Blog schreiben... und dann ein Nachtessen in einem Strandbeizli. Bonne nuit!



Montag, 6. Juli - Ile de Noirmoutier



Rechtzeitig verlassen wir den Campingplatz du vieux Château und fahren gemütlich zum nächsten, welcher auf der Ile de Noirmoutier liegt. Nachdem wir uns eingerichtet haben, unternehmen wir eine erste Radtour. Diese führt uns um den oberen Teil der Insel. Natürlich darf auch heute eine feine Crêpe nicht fehlen. Zurück auf dem Campingplatz das übliche Ritual. Morgen besuchen wir eine geführte Tour durch einen der vielen Salzgärten auf der Insel. Wir freuen uns darauf.



Dienstag, 7. Juli - Ile de Noirmoutier-Les salines


Etwas nach acht Uhr starten wir mit unseren Velos und fahren an das untere Ende der Insel. Vor 1968 benutzten die Bewohnerinnen und Bewohner die Passage du Gois, um ans Festland zu gelangen. Jedoch kann man diese Strasse nur bei Ebbe benutzen, bei Flut steht sie unter Wasser. Nach etwa einer Stunde erreichen wir diesen Punkt. Leider herrscht Flut, so dass die Strasse vollständig unter Wasser steht.



So fahren wir zu unserem Zeltplatz zurück, vorbei an unzähligen Salzgärten.



Am Nachmittag lassen wir uns auf einer geführten Tour von einem Spezialisten in das Geheimnis der Salzgewinnung einführen und wissen jetzt, was fleur du sel ist, warum das Salz der Insel etwas ganz Spezielles und Ökologisches ist und dass zwar diese Saison (eine Salzgewinnungssaison dauert von Juni bis Mitte September) bis jetzt perfekt ist, aber es sogar für gutes Salz langsam zu heiss werden könnte!




Mit einem feinen Nachtessen im Campingbeizli geht damit ein eindrücklicher Tag zu Ende. Jetzt heisst es Daumen drücken: Hopp les Suisses!!!


Mittwoch, 8. Juli - Ile de Ré - Ein kleiner Pechtag


Wie gewohnt starten wir rechtzeitig vom Campingplatz auf der Insel Noirmoutier und fahren gemütlich zum Campingplatz Les Grenettes auf der Insel Ile de Ré. Unterwegs legen wir etliche Fotospots ein.




So erreichen wir den Campingplatz um 12:30 Uhr. Pech Nr. 1: Der uns zugewiesene Campingplatz sah aus wie ein Ackerfeld. Zudem bleiben wir im Sand stecken, so dass wir schlussendlich mit Hilfe eines kleinen Traktors herausgezogen werden mussten.

Pech Nr. 2: Nachdem Problem Nr. 1 behoben ist, fahren wir mit unseren Velos Richtung Saint Martin. Kaum einige Kilometer gefahren, springt die Kette meines Fahhrades vom Kettenrad. Mit Müh und Not erreichen wir wieder unseren Campingplatz. Die einzige Lösung besteht darin, einen Velomechaniker in La Rochelle aufzusuchen, der schliesslich den Defekt beheben kann. Nun hoffen wir fest, dass wir morgen die schöne Insel ohne Zwischenfall erfahren können.


Donnerstag, 9. Juli - Velofahrt auf der Ile de Ré


Das Velo hat gehalten! Bereits um 08.15 besteigen wir unsere Velos und fahren zuerst an das untere Ende der Insel zur Brücke, welche die Insel mit dem Festland verbindet. Die Brücke ist vier Kilometer lang. Die Fahrt darüber wollen wir un natürlich nicht entgehen lassen.




Nachdem wir die Brücke ein zweites Mal überquert haben, fahren wir der Inselküste entlang. Das Netz der Velowege ist grossartig. Die Aussicht auf den Atlantik einfach grandios.



Um ca. drei Uhr erreichen wir wieder den Campingplatz. Hier erholen wir uns im campingeigenen Pool von der Hitze. Nach dem Duschen geniessen wir ein herrliches Nachtessen im Restaurant. Ein wunderschöner Sonnenuntergang rundet den herrlichen Tag ab.


Freitag, 10. Juli - La Rochelle-Camiping de la Dune - und wieder ein Defekt!


Kurz nach acht Uhr verlassen wir den Campingplatz und fahren nach La Rochelle. Hier nehmen wir die Velos vom Gepäckträger und fahren rund um den alten Hafen. Unterwegs essen wir ein einfaches Frühstück, direkt am Hafen.




Wohlgemut setzen wir unsere Erkundungstour fort. Aber dann, oh weh! Meine Kette springt wieder vom Kettenblatt. Wieder müssen wir unseren bekannten Velomechaniker aufsuchen, der ein zweites Mal die gleiche Reparatur durchführt.

Inzwischen ist es zwei Uhr geworden und richtig heiss in La Rochelle, der Thermometer im Auto zeigt 39C an und später auf der Reise steigt er sogar auf 40C. Wir fahren nun zu unserem nächsten Campingplatz, welchen wir nach einigen Staus am Abend erreichen.

Der Campingplatz liegt am Fuss einer ca 100 Meter hohen Sanddüne. Eine Treppe führt hinauf. Oben wähnt man sich in der Wüste, wenn nicht unten der Atlantik wäre.

Mit einigen Fotos von oben beschliessen wir den schönen, auch wieder ereignisreichen Tag.




Blick auf unser Büssli, das sprichwörtlich ein Brett - besser gesagt - eine Düne vor dem Kopf hat!



Samstag, 10. Juli - Dünenwanderung


Heute schlafen wir aus und geniessen ein herrliches Frühstück in unserem Büsslein. Ansschliessend packen wir Fotoausrüstung und Badesachen ein und steigen die 100 Meter hohe Düne hoch. Der Ausblick von oben über den blauen Atlantik ist atemberaubend.


Auf der andern Seite der Dünen steigen wir zum Meer hinunter. Gemütlich wandern wir dem Atlantik entlang. Zweimal erfrischen wir uns im ca 22° gradigen Wasser. (ob das wirklich so warm war, scheiden sich die Geister - es gibt auch die Ansicht, dass es nur 18C gewesen sein könnten..), Anschliessend heisst es wieder die Düne zu erklimmen, bevor wir auf der andern Seite zu unserem Büsslein gelangen.




Sonntag, 12. Juli - Richtung Bordeaux


Bevor wir den heutigen Tag Revue passieren lassen, noch einige Impressionen von gestern Abend:



Die sehr steile Treppe auf den ersten "Hügel" der dunes du Pilat und der wunderbare Sonnenuntergang, wenn man hochgekraxelt ist.



Rechtzeitig verlassen wir den Cammpingplatz und fahren zuerst der Küste entlang südwärts. Unterwegs halten wir an einem wunderschönen Strand an, essen ein Frühstück und baden ein letztes Mal im Atlantik.



Anschliessend fahren wir Richtung Bordeaux. Am Etang de Biscarosse finden wir einen schönen Campingplatz. Zuerst kühlen wir uns im Pool ab, machen eine nur kleine Fahrradtour, es ist schlicht zu heiss und begeben uns wieder in den Pool, der einzige Ort, wo man es aushält. Die Antwort auf die Frage, ob es hier immer so heiss sei, beantwortet die nette Frau an der Reception mit: Oh non, mon Dieu, on a la canicule depuis 3 semaines - Wir haben seit drei Wochen eine extreme Hitzewelle, die absolut nicht normal ist!

Anschliessend heisst es duschen, Blog schreiben, Nachtessen und dann bonne nuit, hoffentlich kühlt es ab, momentan ist es am Schatten noch 38C!


Montag, 13. Juli - Bordeaux



Ein schon lange nicht mehr gehörtes Geräusch weckte uns heute Morgen: Regentropfen prasselten auf unser Dach. Rasch packen wir unsere Sachen zusammen und fahren Richtung Bordeaux. Ohne grosse Mühe finden wir in der Nähe des Stadzentrums einen grossen schattigen Parkplatz. Da nehmen wir unsere Fahrräder und erkunden so die grosse und weitläufige Stadt.

Hier einige Impressionen:






Nach 16:00 fahren wir auf einen in der Nähe liegenenden Campingplatz. Hier das Übliche: Auto putzen, Blog schreiben, Nachtessen und rechtzeitig schlafen gehen, morgen gehts Richtung Osten.


Dienstag, 14. Juli - Bordeaux - Lyon


Der heutige Tag ist schnell erzählt: Wie gewohnt rec htzeitige Tagwache, Büsslein bereitmachen und schon gehts los richtung Schweiz. Auf der Autobahn herrschtg wenig Verkehr und so hat Ruth, während ich fahre, viel Zeit, sich mit dem Handy zu beschäftigen. So fragt sie KI: "Was könnte man zwischen Bordeaux und Lyon besichtigen?" Und prompt kommt eine Antwort. So machen wir eine Pause in .... einem reizenden alten Städtchen. Hier einige Impressionen:





Ca. 18:00 erreichen wir unseren letzten Campingplatz in Lyon. Hier heisst es ein letztes Mal Büsslein hinstellen, Hochdach aufklappen, Sühle und Tisch hervornehemen... alles Dinge, die uns so vertraut geworden sind, die uns fehelen werden, aber trotzdem freuen wir usn morgen wieder auf das geliebte Frutigen mit etwas mässigeren Temperaturen und wieder etwas mehr Platz...!!!


Mittwoch, 15. Juli - Ende gut, alles gut!



Mit der Fahrt von Lyon nach Frutigen gehen der diesjährige Aufenthalt in Frankreich zu Ende. Wieder haben wir ein neues Stück Frankreich kennengelernt. Wir sind dankbar, dass auch dieses Jahr alles, ausser den Defekten an meinem Bike, alles so gut und unfallfrei verlaufen ist. Euch danken wir für das Lesen dieses Blogs!

 
 
 

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Viel Vergnügen!

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